Maria Hazniye Kaplan

 Geboren bin ich im Juli 1977 in Nusaybin, einem türkischen Dorf, nahe der syrischen Grenze. Aufgrund unseren christlichen Glaubens verließ meine Familie in den 1980er Jahren ihre Heimat und flüchtete nach Deutschland. 

 

Obwohl mein Name "Hazniye" also Traurigkeit bedeutet, bin ich das komplette Gegenteil davon. 

 Unsere Eltern legten großen Wert darauf, dass ihre Kinder Berufe ergreifen, die ihnen ein Leben in Sicherheit ermöglichen.

So begann ich nach meiner Ausbildung im Bereich PR & Event Management für die Finanzwelt in Frankfurt zu arbeiten. 

Nach 7 Jahren kehrte ich den Investmentbanken den Rücken zu.

 

In den folgenden Jahren durfte ich Mutter von zwei wundervollen Kindern werden.

 

 

Auf wundersame Weise fand ich 2013 meine wahre Berufung -

den Gesang meiner Ahnen in der Sprache Jesu - Aramäisch

 

Auf den Spuren Ihrer Aramäischen Wurzeln

"Das Liebesfeuer in Marias Augen entfachte sofort mein neugieriges Herz. In Südfrankreich machte sie die Hochzeit unserer Freunde durch ihre Freie Trauung und ihren Gesang zu einem ganz besonderen Fest. Als sie mich ein paar Tage danach einlud, ihre Reise in ihre Heimat als Fotografin zu begleiten, sagte ich ohne zu überlegen zu. Es wurde eine Reise, die mir eine neue Welt eröffnen sollte..."

 

Anna Rieke

Ursprung im Tur Abdin

Tur Abdin Maria Kaplan

"Die Silhouette des Tur Abdin, dem Berg der Knechte Gottes, lenkt den Blick zurück auf das kleine, verlassene aramäische Dorf.

 

Noch nie war sie ihrer Kindheit so nahe wie in diesem Moment, da ihre Füße von der Ruine ihrer familiären Vergangenheit den steilen Abhang hinunter baumeln. 

 

Wenige Erinnerungen verbinden sie mit dem Ort, dafür unzählige Geschichten, die der orientalische Abend nun in Farbe taucht. Auf den Trümmern des verlassenen Dorfes sitzend fliegt ihre bewegte Seele in die weite Ferne der gelbgefärbten Spätsommerlandschaft.


Zurück zu unserem Herzen

 

 

Maria erschwebt die Welt ihrer Ahnen barfuß mit einer neugierigen Leichtigkeit. Die Kraft ihres Gesangs verbreitet eine entfesselnde Sanftheit in den uralten, erschütterten Gemäuern.

 

Ein Weckruf der Liebe, der nicht nur uns berührt.

 

Auf dem Weg des Herzens, verbunden mit ihrer Intuition, ohne Zensur des Verstandes, erweckt Maria mit ihrem Gesang die alten verlassenen Gemäuer zu neuem Leben.

 


Begegnungen

Ihre Farben verschwimmen mit den erdigen Farben der Landschaft. Das lachende Herz öffnet Türen zu Menschen und Orten.

 

Es ist fast, als ob wir geführt werden würden auf dieser besonderen Reise. Ein Gefühl der Verbundenheit und des Getragenseins begleitet uns in einer Region, die von politischen und religiösen Konflikten gezeichnet ist. Aber darauf lässt sich Maria nicht ein. Ganz offen begegnet sie Menschen unterschiedlicher Kulturen, Ethnien, und Religionen.

 

Im kurdischen Fernsehen nutzt sie die Gelegenheit, sich für den Frieden zwischen den Völkern auszusprechen.


Gemeinschaft

 

Auf dieser Reise enstand mehr als ein gemeinsames Album der Erinnerungen. Wir haben zusammen gelacht, geweint, gebetet und der Stille der Steppe gelauscht. Bei orientalischen Abenden auf Klösterdächern, beim Kochen, Tanzen, Singen und ausgedehnten Spaziergängen durch die Altstadt von Midyat haben wir uns alle noch einmal neu entdeckt und sind gemeinsam daran gewachsen.

 

Es entstand eine Gemeinschaft, die einander trägt und inspiriert.

 

Nach dieser intensiven und besonderen Zeit war es für mich gar nicht so leicht, wieder in die Anonymität der Großstadt zurückzukehren, und mich mit meiner modernen Einsamkeit auseinanderzusetzen.

 

Die Reise und die Begegnung mit Maria bleiben für mich ein ganz wertvoller Impuls, mein Herz zu öffnen und Gemeinschaft in Achtsamkeit zu leben".

 

                                                                    Anna Rieke

Weitere Impressionen

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