"ABWUN" - Ruf Der Liebe 

Winner 2020 audience Choice "cosmic angel"

Eine tiefe Sehnsucht nach Heimat entfacht Marias Herz im ruhelosen Alltag der Bankenwelt. In der Stille beginnt sie, der Stimme ihres Herzens zu lauschen und erinnert sich auf den Spuren ihrer Ahnen an die LIEBE des aramäischen ABWUN, „VaterMutter Unser“. Inspiriert von der liebevoll einenden Kraft des aramäischen Urtextes, übersetzt sie mit einem Freund die Worte Jesu in unsere heutige Zeit.

 

Getragen vom mystischen Gesang des ABWUN führt uns der Film in die mesopotamische Welt. Ein Ort, an den Maria vierzig Jahre nach der Flucht ihrer Familie zum ersten Mal zurückkehrt. Auf ihrer Reise erfährt sie die Vergänglichkeit ihrer irdischen Heimat, doch durch den Gesang offenbart sich Maria eine bis dahin verborgene Verbindung zu ihrer Seelenheimat.

 

Maria lädt uns ein, uns vertrauensvoll mit unserem Herzen zu verbinden. Uns an unsere Urquelle zu erinnern und dem Ruf der Liebe in uns zu folgen...              

Anna Rieke


Ein Kurzfilm von Maria Kaplan

Deutschland, 2020

 

Drehbuch: Anna Rieke, Werner Gehner, Maria Kaplan

Kamera: Hans-Jürgen Schmitz

Schnitt: Denis Manthey

Ton: Tom Putsch

Flötistin: Stefanie Bieber

Oud: Mustafa Kakour

Schrift: Shahid Alam

 

 

Entstehung des Films "ABWUN"

 

Die Idee in unsere Heimat zu reisen kam, als wir im Sommer 2019 mit Freunden und Familie einen türkischen Film über unsere Heimat schauten. Dieser Film berührte unsere Herzen so sehr, dass wir noch am selben Abend unsere Reise in den TurAbdin planten. Für viele von uns war es das erste Mal nach ihrer Flucht. So machten wir uns am 1.10.2019 für 10 Tage auf den Weg in die heutige Südosttürkei. 

 

Wir teilten Momente der Freude, Traurigkeit, Verbundenheit, aber auch mit unseren tiefsten Ängsten, wurden wir konfrontiert. Egal, ob es die Kamera war, die wir an den Checkpoints versteckten oder das bewaffnete Militär, was uns mit Fragen löcherte. Spätestens als die türkischen Bomben nur wenige Kilometer von uns in Syrien einschlugen, spürten auch die letzten Fackelträger unter uns "Angst".

 

Gerne erinnere ich mich an unsere Gebetszeremonien und Meditationen, die wir an unterschiedlichen heiligen Orten und besonders oben auf den Dächern der Klöster bis in die Nacht zelebrierten. Wir sangen, trommelten und tanzten im Einklang unserer Seele. Wir dankten Gott, Mutter Erde und feierten das Leben.  

 

Danke Günay (Schwester) für Dein Sein. Danke Schwiegereltern, die ihr für viele von uns wie Eltern auf dieser Reise wart. Traurigerweise mussten unsere Eltern die Reise im letzten Moment absagen, in unseren Herzen wart ihr bei uns.

 

Danke Anna, die Du uns durch Deinen besonderen Blick für das Schöne, Gefühle & Momente immer wieder neu erleben lässt.

 

Danke Dir Hans-Jürgen, dass Du Dich auf dieses Abenteuer eingelassen hast, ohne eine genaue Vorstellung oder Idee von mir zu bekommen, was Du eigentlich mit Deiner Kamera festhalten darfst.

 

Danke Tom unser Ton Genie... Vor allem, dass ich Dich Su (Partnerin) kennenlernen durfte. Du hast mir durch Deine Präsenz immer wieder in den wichtigen Momenten Ruhe geschenkt.

 

Einem Menschen möchte ich auch noch ganz besonders danken, Denis Manthey (Cutter & Capoeira Freund). Du warst leider nicht bei unserer Reise dabei, als ich Dir jedoch vom Kurzfilm erzählte, fragtest Du nur, wann Du das Filmmaterial erhalten kannst. Du machtest in nur wenigen Tagen aus 7 Stunden, 7 Minuten. Danke für Deine Hingabe, Deinen Eifer, Dein Engagement & Deine Liebe! 

 

 

Danke Dunja & Maik Burghardt, dass ihre durch Euer besonderes Filmfestival die Möglichkeit gebt, die Liebe des ABWUN in die Welt zu tragen... 

 HERZLICHES DANKESCHÖN - TAUDIOTHO L' MORJO

 


Impressionen unserer Reise