Aramäische Gesänge

"In der Musik hat Gott den Menschen die Erinnerung an das verlorene Paradies hinterlassen"

Hildegard von Bingen

Sumerische Instrumente

Wurzeln des aramäischen Gesangs
Die Wurzeln der Gesänge meiner Ahnen gehen zurück in die mesopotamische Welt, 4500 Jahre vor Christus. 

Archäologische Funde von sumerischen Instrumenten und ihre Bildnisse bezeugen die damalige, lebendige Musikkultur. In vielen Lebensbereichen bereicherten Musikgruppen das kulturelle Leben: bei religiösen Zeremonien, staatlichen Feierlichkeiten, privaten Anlässen, Hochzeiten und auch bei schwerer Arbeit. Die Musiker wurden von allen Rängen verehrt und reich entlohnt, denn Musikalität galt als große Gabe.

Die Entdeckung einer goldenen Harfe (sumer. Balako) aus dem 24. Jh. v. Chr. enthüllt eine der ersten Musikskalen der Welt, die mesopotamische Sieben-Ton-Skala. In den folgenden Generationen haben die Akkadäer, Assyrer, Aramäer und Babylonier die Musikgrundlagen der Sumerer übernommen und weiterentwickelt.

Christliche Klänge
Unter dem Glauben an Christus gelang die Musik schließlich auch in die heiligen Räume der Kirche. Mor Afrem (306-373 n. Chr.) war nach Bay Dayson der Erste, der die Kraft der Musik nutzte, um die Wirkung des Gebets zu unterstützen und die Gottesdienste interessanter zu gestalten. Er schrieb Tausende von Kirchenliedern, einte Frauen- und Männerchöre und etablierte die Musik als festes Programm im Gottesdienst.

Damit bewahrte er die Musik der Suryoye, den christlichen Volksgruppen im Nahen Osten, und wird daher „Die Harfe des heiligen Geistes“ (Kenoro d’Ruho d’Qudsho) oder „Sonne der Suryoye“ (Shemsho d’Suryoye) genannt.

Seine und nachfolgende musikalischen Werke wurden mündlich und schriftlich seit dem 3. Jh. bis heute überliefert.


Musik der Kulturen
Die Musik der Suryoye gilt als eine der ältesten ununterbrochen übertragene Musikformen der Welt. In ihr sind die meisten gängigen Rhythmen des Orients und der Ägypter vollständig enthalten und wir können sie damit als unser aller Kulturgut bezeichnen.

Die vielschichtigen orientalischen Rhythmen laden nicht nur zum Gebet ein, sie rufen zum Tanz der Seelen.

 

 


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