Vertraue auf die Impulse deines Herzens - niemand kennt Deinen weg besser als Du selbst

Das bin ich...

Im Juli 1977 kam ich im TurAbdin, das ist im Südosten der heutigen Türkei, als sechstes von sieben Kindern zur Welt. Aufgrund von Repressalien verließen allerdings meine Eltern in den 70er Jahren ihr Heimatland und flüchteten in den 70er Jahren nach Deutschland. 

 

Wunderbar in Deutschland angekommen, wuchs ich mit meinen 7 Geschwistern in Wiesbaden auf. 1996 ergab es sich meine Familie für mehrere Monate in Australien zu besuchen begann ich erst

Nach meiner Rückkehr 1997, begann ich eine Ausbildung zur Kommunikationskauffrau, worauf ich danach in Frankfurt bei OpenTrade Technologies zu arbeiten begann. Ein Jahr später, im Zug auf dem Weg zur Arbeit, bot man mir eine Stelle bei BNP Paribas einer Investmentbank an. Zu meinen Aufgaben gehörte es, das Fondsmanagement Team zu unterstützen und später übergab man mir auch noch die Abteilung Event Management. Es war großartig, ich liebte es, zu organisieren und dann auch noch die "French Open" in Paris - für mich als begeisterte Tennis Spielerin - ein Geschenk. Parallel dazu machte ich ein duales BWL Studium, um meine Wirtschaftskenntnisse zu erweitern. 2004 ergab es sich zu Fortis Investments zu wechseln. Ein Kollege von BNP Paribas, der das Deutschlandgeschäft für Fortis Investments in Deutschland neu aufbaute, fragte mich, ob ich die PR & Event Abteilung übernehmen möchte. So wechselte ich wieder eine Straße weiter und blieb bis Winter 2007 bei Fortis Investments. 

 

Auf den spuren meiner Seele

Nach 7 Jahren spürte ich, dass es an der Zeit war, mein Leben zu verändern. Ich begann intensiv zu träumen und je mehr ich den Impulsen meines Herzens folgte, umso intensiver wurden meine Träume. Träume gelten in unserem Kulturkreis als Wegweiser der Seele. In meinem Fall, war es Jesus Christus dem ich im Traum begegnete. Ich bin nicht religiös, aber ich spürte, dass da etwas war. Immer sprach er von den ursprünglichen Lehren des Christentums, und vor allem der "LIEBE".

 

2013 erhielt ich einen außergewöhnlichen Anruf. Ein mir unbekannter aramäischer Mönch namens Shemun Can, rief mich an und wir sprachen über Jesus. Es fühlte sich an, als würde mich Jesus nach Jerusalem bitten - , ganz unabhängig vom Mönch. Er lebte in einem aramäischen Kloster in Jerusalem, bat mich ihn zu besuchen. Ich legte auf und fühlte einen besondern Ruf, der zuvor nie da war. 2014 war es dann soweit. Wir reisten mit 45 Menschen, Familie und Freunden nach Jerusalem. Ich wusste nicht, was auf uns wartet oder was geschehen wird, dass einzige was ich hatte war Vertrauen, dass alles gut wird. Ich erkannte die Orte meiner Träume wieder und wir alle waren sehr berührt, von dem was uns auf dieser Reise erleben durften. Am vorletzten Abend passierte etwas, was mein Leben vollständig veränderte. Ab diesem Moment verstand ich die Botschaft meiner Träume und ich begann in meiner Muttersprache aramäisch zu singen und zu beten.

 

Nach meiner Rückkehr löste ich meine Selbstständigkeit auf, widmete mich den aramäischen Gesängen meiner Ahnen und ihrer Mystik. Ich begann zu beten, für Geflüchtete, Menschen aus Kriegsgebieten, bei Feierlichkeiten für den Frieden und setzte mich für den Dialog zwischen den Kulturen und Religionen ein. 

 

2016 stellte mir ein Darmstädter Krankenhaus seinen Klang- und Gymnastikraum zur Verfügung und so veranstaltete ich Klangmeditationen für Kinder und Erwachsene. Was wir dabei erleben durften, war in Worte kaum zu beschreiben.

 

Meine Neugier war unaufhaltsam, ich teilte meine Erfahrungen mit Menschen, die ebenfalls auf dem Gebiet "Klang und Heilung" forschten. Im September 2018 organisierten wir dann endlich den "1st Neurosience Congress in Music" in Berlin. Eingeladen waren Ärzte und Wissenschaftler aus Europa und Russland die ihre Forschungsergebnisse und Erfahrungen in Bezug auf den Einfluss von Klängen auf den Menschen präsentierten. Im Rahmen dieses Kongresses wurde auch ich zu einer "Live" Performance eingeladen, bei der Messungen während meines Gesanges bei einem Probanden durchgeführt wurden, um die Wirkung von meinem Gesang auf den Menschen zu verdeutlichen. 

 

Ich bin sehr dankbar - dankbar dafür, dass ich Menschen auf ihrem Weg zu ihrem Herzen begleiten darf.